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Handwerker Websites: Der Leitfaden für 2026

Iphone mit einer mobil optimierten Handwerkerwebsite für einen Schreiner

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Die eigene Website ist für die meisten Handwerksbetriebe längst Standard.

Doch oft wird sie nur als digitale Visitenkarte verstanden: Hauptsache, man ist online vertreten.

Fragt man Handwerker jedoch, wofür sie ihre Website eigentlich nutzen wollen und was sie sich von ihr erwarten, bleibt es meist still.

Dabei steckt in einer Handwerker-Website viel mehr als nur ein Name, eine Adresse und ein paar Bilder.

Sie ist eines der wirksamsten Werkzeuge, um neue Kunden zu gewinnen, Bewerber anzuziehen und unnötige Arbeit loszuwerden.

 

Denn:

  • Kunden suchen ihre Lösung heute fast ausschließlich online und selbst Empfehlungen werden inzwischen über Google überprüft.
  • Bewerber informieren sich längst nicht mehr am schwarzen Brett oder in der Zeitung, sondern suchen online nach attraktiven Arbeitgebern.

 

Wenn deine Website dabei aber nicht überzeugt, verlierst du sie nicht einfach, sondern gibst sie direkt an die Konkurrenz ab.


In diesem Leitfaden zeige ich dir deshalb, wie du die perfekte Website für dein Handwerksunternehmen aufbaust: eine Website, die nicht nur existiert, sondern dir aktiv Kunden, Bewerber und Freiräume bringt.

Und wenn wir schon dabei sind, machen wir sie gleich noch zu deinem Helfer im Alltag – indem sie dir lästige Aufgaben abnimmt und Prozesse automatisiert.

Also: Lass uns loslegen und deinen Online-Auftritt so auf die Beine stellen, dass er endlich für dich arbeitet und nicht nur für die Konkurrenz.

Was unterscheidet Handwerker-Websites von anderen Websites?

Auf den ersten Blick sehen Handwerker-Websites aus wie jede andere Unternehmensseite: Logo, ein paar Bilder, ein Kontaktformular. Doch der Schein trügt – im Detail unterscheiden sie sich deutlich von klassischen Unternehmenswebsites.

Während eine normale Unternehmensseite meist breit angelegt ist und als digitale Zentrale für verschiedenste Interessenten dient, muss eine Handwerker-Website deutlich fokussierter arbeiten.

Der Unterschied zeigt sich vor allem in drei Punkten:

Lokaler Fokus

Handwerker arbeiten fast ausschließlich regional. Ein Malermeister in München will keine Kunden in Hamburg – sondern in seinem direkten Einzugsgebiet.

Darum braucht eine Handwerker-Website:

  • klare Standort-Infos (Adresse, Einzugsgebiet, Stadtteile)
  • lokale Bezüge in Texten und Bildern
  • oft auch eigene Landingpages pro Ort

 

Ohne diese lokale Verankerung ist die schönste Website nutzlos, weil sie schlicht die falschen Menschen anspricht.

Bekannte Lösung, aber akuter Bedarf

In vielen Branchen muss eine Website erst erklären, warum ein Produkt oder eine Dienstleistung sinnvoll ist.

Im Handwerk sieht es dagegen anders aus:

  • Jeder weiß, dass ein Dach dicht sein muss.
  • Jeder versteht, dass Fliesen ins Bad gehören.
  • Und jeder spürt sofort, dass ein Heizungsdefekt keine Zeit hat.

Das Problem ist klar. Die Lösung auch.

Die Frage lautet fast immer: „Wer kann das zuverlässig erledigen und wie schnell?“

Darum muss eine Handwerker-Website vor allem Vertrauen schaffen:

✔ durch Referenzen

✔ durch Fotos echter Projekte

✔ durch Bewertungen und Erfahrungsberichte

✔ und durch eine klare, sympathische Ansprache

Zwei Zielgruppen gleichzeitig

Die meisten Unternehmensseiten haben ein klares Ziel: Neukunden gewinnen.

Handwerksbetriebe müssen jedoch doppelt überzeugen:

  1. Kunden, die Aufträge vergeben wollen
  2. Bewerber, die offene Stellen besetzen sollen

 

Das macht die Gestaltung komplexer.

Eine Handwerker-Website muss gleichzeitig verkaufen und Vertrauen schaffen – bei Menschen, die heute einen Auftrag vergeben wollen, und bei Fachkräften, die morgen im Team stehen sollen.

Kurz gesagt:

Eine normale Unternehmensseite soll sichtbar sein und informieren. Eine Handwerker-Website muss lokal auffindbar, sofort vertrauenswürdig und doppelt wirksam sein, weil sie akuten Bedarf deckt und zwei Zielgruppen gleichzeitig bedient.

Ziele einer Handwerker-Website

Viele Handwerksbetriebe haben zwar eine Website, aber kaum einer kann klar beantworten, wofür sie eigentlich da ist.

Das Ergebnis: digitale Visitenkarten ohne Richtung.
Ein paar Bilder, die Telefonnummer, vielleicht ein kurzer Text.
Schön, dass die Seite existiert, aber sie erfüllt kein klares Ziel.

Genau das ist der Unterschied zwischen einer durchschnittlichen Website und einer wirklich funktionierenden Handwerker-Website.

Letztere ist ein Werkzeug, das dir aktiv Aufträge bringt, Bewerber überzeugt, deine Kunden informiert und dir sogar Arbeit abnimmt.

Bevor du also eine neue Website erstellst oder deine alte überarbeitest, musst du dir klar machen:

Was soll deine Website für dich erreichen?

Eine Website ohne klares Ziel ist wie ein Hammer ohne Griff: Man kann es irgendwie benutzen, aber wirklich effizient arbeiten lässt sich damit nicht.

Die vier wichtigsten und sinnvollsten Ziele für eine Handwerker-Website sind:

Personal gewinnen

Im Handwerk ist Fachkräftemangel Alltag.

Bewerber schauen sich darum ganz genau an, wo sie arbeiten wollen und der erste Eindruck entsteht fast immer online.

Deine Website ist also dein digitales Aushängeschild als Arbeitgeber.

 

Worauf Bewerber achten:

  • Wie sieht das Team aus?
  • Wer ist der Chef, und wirkt er sympathisch?
  • Welche Werte vertritt der Betrieb?
  • Welche Stellen sind offen, und wie bewerbe ich mich?

 

Eine Karriereseite mit klarer Struktur, ergänzt um individuelle Stellenanzeigen und ehrliche Einblicke ins Unternehmen (Bilder, Mitarbeiterstimmen), macht aus deiner Website dein stärkstes Recruiting-Werkzeug.

Kunden anziehen

Neue Kunden suchen ihre Handwerker längst nicht mehr in der Zeitung, sondern bei Google.

Hier entscheidet sich in Sekunden: „Ruf ich an oder geh ich zurück?“

Eine überzeugende Website für Kunden:

✔ zeigt sofort, welche Leistungen du anbietest

✔vermittelt Vertrauen über Referenzen, Bilder und Kundenstimmen

✔ macht die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich (Call-to-Action, klare Telefonnummer, Kontaktformular, evtl. WhatsApp-Button).

Kunden informieren

Viele Handwerker verbringen täglich Stunden am Telefon mit den immer gleichen Fragen:

  • „Was kostet das?“
  • „Wie läuft das ab?“
  • „Welche Materialien nutzen Sie?“
  • „Haben Sie Referenzen?“

 

Eine gut aufgebaute Website beantwortet diese Fragen direkt.

Das spart dir Zeit, filtert die wirklich interessierten Kunden heraus und gibt dir die Möglichkeit, von Anfang an als kompetenter Partner aufzutreten.

Arbeit abnehmen

Eine Handwerker-Website ist nicht nur ein Aushängeschild, sie kann auch ein Werkzeug sein, das dir aktiv Arbeit abnimmt.

  • Online-Terminbuchung statt stundenlangem Telefonieren.
  • Digitale Kontaktformulare, die schon alle wichtigen Infos abfragen (z. B. Größe des Projekts, gewünschter Zeitraum).
  • Automatisierte Angebote oder Vorqualifizierung, sodass du direkt weißt, ob ein Kunde wirklich passt.

 

So wird deine Website vom Schaufenster zu einem praktischen Helfer im Betriebsalltag.

 

Am Ende gilt:

Deine Website ist nur so stark wie die Ziele, die du ihr vorgibst.

Wenn du vorher genau weißt, ob du Bewerber gewinnen, Kunden anziehen, Fragen beantworten oder Arbeit abnehmen willst, kannst du deine Seite gezielt darauf ausrichten.

Und genau da setzen wir im nächsten Schritt an:

Handwerker Websites müssen gut strukturiert sein

Damit deine Website dir wirklich hilft, deine Ziele zu erreichen, braucht sie eine klare Struktur.

Genau hier machen viele Handwerksbetriebe Fehler:

Sie bauen ihre Seite ohne Plan auf, mit verschachtelten Menüs, verwirrenden Inhalten und einer Navigation, die mehr abschreckt als überzeugt.

Die Folgen:

  1. Besucher finden nicht, was sie suchen → und springen wieder ab.
  2. Google versteht deine Seite nicht → und zeigt sie kaum in den Suchergebnissen an.

 

Eine gute Struktur sorgt dagegen dafür, dass beide Seiten profitieren:

  • Interessenten finden schnell die Infos, die sie brauchen.
  • Google versteht klar, worum es geht, und kann dich besser ranken.
Tipp

Wenn du mehr dazu erfahren willst, wie du deine Handwerker-Website bei Google sichtbar machst, dann findest du hier unseren Leitfaden zur SEO für Handwerker.

 

Bevor du also mit Design oder Inhalten loslegst, solltest du dir drei Fragen stellen:

  1. Welche Themen muss meine Website abdecken?
  2. Welche Seiten sind Pflicht, um Kunden und Bewerber abzuholen?
  3. Wie hängen die Seiten logisch zusammen?

 

Im nächsten Schritt schauen wir uns deshalb an, welche Unterseiten eine Handwerker-Website unbedingt braucht und wie du daraus eine sinnvolle Architektur aufbaust.

Unterseiten einer Handwerker Website

Im ersten Schritt solltest du dir überlegen, welche Unterseiten deine Website überhaupt braucht.

Grundsätzlich gilt: Unterseiten sind nicht zwingend nötig.

Wenn du gerade erst anfängst, kannst du mit einem sogenannten Onepager starten, also einer Website, die alle Inhalte auf einer einzigen Seite bündelt.

Das ist für den Anfang völlig okay. Aber auf Dauer stößt du mit diesem Ansatz an Grenzen.

Für Google ist es dadurch nämlich schwieriger, deine Inhalte thematisch zuzuordnen, während Kunden und Bewerber sich durch eine lange Seite scrollen müssen und wichtige Infos oft nicht sofort finden.

Darum ist es sinnvoll, deine Inhalte auf mehrere Unterseiten zu verteilen und so eine klare Struktur aufzubauen.

Leistungsseiten

Deine Leistungen sind das Herzstück deiner Website.

Sie verdienen deshalb mehr als nur ein paar Zeilen auf der Startseite.

Auf einer Übersichtsseite stellst du alle deine Leistungen gesammelt dar und verlinkst von dort auf einzelne Detailseiten, in denen du jeweils eine Leistung ausführlich beschreibst.

Jede Leistungsseite sollte beantworten:

✔ Was machst du genau?

✔ Wo bietest du die Leistung an?

✔ Wie gehst du dabei vor?

✔ Welchen Vorteil haben Kunden davon?

✔ Wo hast du das schon umgesetzt?

✔ Was sagen Kunden dazu?

✔ Wie bekommt der Interessent diese Leistung?

Der wichtigste Punkt:

Jede Leistungsseite ist nicht nur Kundenkommunikation, sondern auch ein zentraler Hebel für lokale Sichtbarkeit in Google.

Wenn du deine Leistungen mit einem klaren Ortsbezug darstellst, kann Google sie direkt passenden Suchanfragen zuordnen.

Statt nur für „Badsanierung“ zu ranken, wirst du dann sichtbar für Suchanfragen wie „Badsanierung Stuttgart“ oder „Heizungsbau Esslingen“.

So erreichst du genau die Menschen, die dich wirklich brauchen, in deiner Region und mit einem akuten Bedarf.

"Über uns"-Seite

Die wohl am meisten unterschätzte Unterseite auf einer Handwerker-Website ist die „Über uns“-Seite (oder auch Unternehmensseite, About Page – nenn sie, wie du willst).

Viele Handwerker würden diese Seite am liebsten ganz weglassen, weil sie auf den ersten Blick scheinbar keinen Nutzen bringt.

„Wer schaut sich das schon an? Interessiert doch keinen.“

Die Realität sieht anders aus:

Auf den meisten Unternehmenswebsites gehört die „Über uns“-Seite zu den meistgeklickten Unterseiten – direkt nach der Startseite.

Warum?

Weil sich hier die Informationen verbergen, die sowohl für Kunden als auch Bewerber entscheidend sind:

✔ Wer arbeitet im Unternehmen?

✔ Wer ist der Chef oder die Chefin?

✔ Welche Werte, Philosophie oder Mission stehen dahinter?

✔ Was hat das Unternehmen schon erreicht?

Gerade für Bewerber sind das interessante Punkte.

Bevor sie sich bewerben, wollen sie wissen, mit wem sie in Zukunft arbeiten würden, wie das Team wirkt und ob die Werte passen.

Ein sympathischer Eindruck kann hier den entscheidenden Unterschied machen – zwischen einer Bewerbung bei dir oder bei der Konkurrenz.

Und auch für Kunden ist es spannend, das Gesicht hinter dem Betrieb zu sehen.

Sie erfahren, wer ihnen demnächst das Dach deckt, die Heizung repariert oder die neue Küche einbaut. Das senkt die Hemmschwelle, Vertrauen entsteht und die Kontaktaufnahme fällt viel leichter.

Projekt-Seite

Wenn es darum geht, Vertrauen aufzubauen, gilt im Handwerk ein einfacher Grundsatz:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Jeder kann behaupten, er hätte schon die Böden in Bill Gates Villa verlegt oder die Glasfassade des Burj Khalifa montiert. Aber nicht jeder kann es beweisen.

Genau dafür ist die Projekt-Seite da.

Der eigentliche Wert deiner Projekt-Seite liegt darin, dass sich Besucher wiedererkennen.

Jemand, der ein neues Bad plant, sieht bei dir vielleicht ein Projekt, das seiner Ausgangslage gleicht und erkennt im fertigen Ergebnis genau das, was er sich selbst wünscht.

Damit schaffst du Vertrauen und machst die Entscheidung für dich als Handwerker deutlich einfacher.

 

Gehe dabei am besten auf folgenden Punkte ein:

✔ Mit welcher Situation kam der Kunde zu dir?

✔ Was war das Besondere oder Schwierige an diesem Projekt?

✔ Wie bist du an die Sache herangegangen?

✔ Wie sieht das fertige Projekt aus?

✔ Wenn du möchtest, kannst du Kosten transparent machen.

Tipp

Viele Handwerker scheuen sich davor, Preise zu nennen, weil sie sich nicht festnageln lassen wollen.

Doch im Kontext einzelner Projekte ist das unproblematisch: Du pauschalisierst nicht, sondern zeigst anschaulich, wie ein Preis zustande kommt.

Für Kunden ist das oft eine enorme Hilfe, weil sie ein Gefühl für die Größenordnung bekommen.

Ob du dafür eine einzige Sammelseite für Projekte nutzt oder mehrere Detailseiten pro Projekt anlegst, bleibt dir überlassen.

Für SEO sind Projektseiten in den meisten Fällen nicht entscheidend, da nur wenige Menschen nach genau diesen Projekten suchen werden.

Aber für die Überzeugungskraft deiner Website sind sie unbezahlbar.

Karriereseite

Eine gute Über-uns-Seite ist wichtig, um Bewerbern ein sympathisches Bild deines Unternehmens zu vermitteln – aber sie reicht allein nicht aus, um qualifiziertes Fachpersonal für dein Handwerksunternehmen zu gewinnen.

Darum ist ein eigener Karrierebereich auf deiner Website ein absolutes Muss.

Hier kannst du gezielt Bewerber ansprechen, ihnen einen klaren Überblick über dein Unternehmen geben und gleichzeitig alle wichtigen Fragen beantworten, die sie sich vor einer Bewerbung stellen.

Deine Karriereseite ist dabei der zentrale Hub, von dem aus Bewerber zu den einzelnen Stellenanzeigen-Unterseiten gelangen.

Tipp

Wenn du deine Stellenanzeigen klug aufbaust und suchmaschinenoptimiert gestaltest, kannst du sogar in Google for Jobs sichtbar werden – also direkt dort, wo Bewerber heutzutage nach Jobs suchen.

Was eine gute Karriereseite leisten sollte

Eine Karriereseite darf nicht nur ein Sammelplatz für Links zu Stellenanzeigen sein.

Sie sollte ein echtes Schaufenster deines Betriebs sein und Bewerbern Antworten auf ihre wichtigsten Fragen geben:

  • Mitarbeiter-Benefits klar aufzeigen (z. B. Weiterbildung, moderne Ausstattung, Zusatzleistungen)
  • Arbeitsumfeld und Ausstattung präsentieren (Werkzeuge, Fahrzeuge, Arbeitskleidung, Arbeitsplatzsicherheit)
  • Einfache Bewerbungsmöglichkeiten bieten (WhatsApp, Kurzformular, direkter Anruf statt komplizierter Bewerbungsmappe)
  • Das Team vorstellen (Menschen wollen sehen, mit wem sie zusammenarbeiten)

Die Rolle der Stellenanzeigen-Unterseiten

Von der Karriereseite aus geht es weiter zu den einzelnen Unterseiten deiner offenen Stellen.

Dort solltest du noch gezielter auf die jeweilige Position eingehen und Informationen liefern, die den Bewerber zur Bewerbung bewegen:

  • Was gehört konkret zum Job?
  • Welche Qualifikationen oder Erfahrungen sind wichtig?
  • Wie sehen die Arbeitszeiten & Rahmenbedingungen aus? (z. B. Vollzeit, Teilzeit, Schicht, flexible Arbeitszeiten)
  • Welches Gehalt und welche Benefits kann der Bewerber erwarten?
  • Wie genau kann man sich bewerben?

 

Damit stellst du sicher, dass Bewerber alle relevanten Informationen auf einen Blick finden.

Gleichzeitig erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Anzeigen in Google for Jobs ausgespielt werden.

Tipp

Nutze strukturierte Daten (Schema Markup), um deine Stellenanzeigen für Google eindeutig erkennbar zu machen. Nur so können sie zuverlässig in der Google-for-Jobs-Box erscheinen.

Kontaktseite

Während Bewerber in deinem Karrierebereich bereits eine klare Möglichkeit haben, sich bei dir zu melden, brauchst du für Kunden eine zentrale Kontaktseite.

Hier laufen alle Fäden zusammen: Deine individuellen Kontaktwege, deine bevorzugte Form der Kommunikation und – wenn du clever bist – auch kleine Automatisierungen, die dir jede Menge Arbeit abnehmen können.

Die Kontaktseite ist nicht einfach nur eine Pflichtseite, sondern deine Chance, die Kommunikation aktiv zu steuern:

  • Keine Lust auf ständige Telefonate? Platziere ein übersichtliches Kontaktformular.
  • Liebst du WhatsApp? Mach es auf der Seite sichtbar und biete den direkten Draht an.
  • Willst du schon beim Erstkontakt die wichtigsten Infos abfragen? Ergänze dein Formular um sinnvolle Felder.
  • Willst du die Angebotserstellung teilautomatisieren? Binde ein Tool ein, das auf Basis weniger Angaben schon eine Preisspanne berechnet.

 

So sorgst du dafür, dass Kunden nicht nur eine einfache Möglichkeit haben, dich zu erreichen, sondern dass du den Prozess gleich nach deinen Spielregeln gestalten kannst.

Eine klug aufgebaute Kontaktseite spart dir Zeit, reduziert Missverständnisse und sorgt dafür, dass du Anfragen in Zukunft viel strukturierter und effizienter bearbeiten kannst.

Architektur einer Handwerker Website

Jetzt, wo du weißt, welche Unterseiten deine Website haben sollte, geht es darum, diese in eine klare und logische Struktur zu bringen.

Eine gute Architektur sorgt dafür, dass Kunden wie Bewerber schnell das finden, was sie suchen und dass Google deine Inhalte optimal versteht.

Im Kern spielen dabei zwei Elemente eine zentrale Rolle:

Navigationsmenü

Das Hauptmenü in der Kopfzeile deiner Website ist der wichtigste Orientierungspunkt.

Es zeigt Besuchern auf den ersten Blick, welche Inhalte es gibt, und leitet sie ohne Umwege zu den für sie relevanten Seiten.

Darauf solltest du beim Aufbau deines Menüs achten:

✔ Maximal 7 Menü-Punkte: Mehr wirkt schnell überladen und verwirrt.

✔ Dein Logo sollte immer als Klickfläche zurück auf die Startseite führen.

✔ Ergänze im Menü einen klaren Handlungsaufruf, z. B. „Angebot anfragen“ oder „Jetzt bewerben“. Das wirkt stärker als nur „Kontakt“.

✔ Wähle eine logische Reihenfolge und beginne mit den wichtigsten Bereichen (z.B. Leistungen, Über uns, Projekte, Karriere und Kontakt)

Startseite

Neben dem Navigationsmenü ist deine Startseite der wichtigste Orientierungspunkt für Besucher.

Sie ist in zahlreichen Fällen der erste Eindruck, den Kunden oder Bewerber von deinem Betrieb bekommen und entscheidet oft in wenigen Sekunden, ob sie auf deiner Handwerker-Website bleiben oder abspringen.

Darum sollte deine Startseite wie eine Kurzfassung deiner gesamten Website aufgebaut sein.

Jede zentrale Unterseite wird hier angeteasert und mit einem klaren Button zur Detailseite weitergeführt.

Das bedeutet:

Hero-Bereich

Wer bist du, was machst du und wie hilft es dem Besucher?

Hier gehört ein starkes Bild, eine klare Überschrift und ein Call-to-Action hin (z. B. „Jetzt Angebot anfordern“).

Leistungen

Kurze Vorstellung deiner Kernleistungen (z. B. Sanitär, Heizung, Badsanierung), jeweils mit Button zu den Detailseiten.

Über uns

Ein kleiner Einblick ins Team, deine Werte oder deine Philosophie – verlinkt zur ausführlichen „Über uns“-Seite.

Projekte

2–3 Referenzen mit Bildern oder Vorher-Nachher-Vergleich. Danach: Link zu deiner Projektseite für mehr Beispiele.

Karriere

Kurzer Hinweis auf offene Stellen („Wir suchen Dachdecker (m/w/d)“) mit Button zur Karriereseite.

Call-to-Action

Wiederhole am Ende einen klaren Handlungsaufruf: „Jetzt Kontakt aufnehmen“, „Angebot anfordern“ oder „Jetzt bewerben“.

 

So funktioniert die Startseite als verlängertes Menü, das zusätzlich Orientierung gibt und Besuchern Lust macht, tiefer einzusteigen.

Tipp

Die Reihenfolge ist flexibel, sollte sich aber an deiner Zielgruppe und deinen Website-Zielen orientieren.

Ein SHK-Betrieb, der dringend Mitarbeiter sucht, wird „Karriere“ weiter oben platzieren.

Ein Maler, der vor allem Privatkunden gewinnen möchte, stellt „Leistungen“ an den Anfang.

Webdesign für Handwerker

Mit der klaren Struktur im Gepäck geht es jetzt an die Gestaltung: das eigentliche Webdesign deiner Handwerker-Website.

Hier machen viele Betriebe den Fehler, einfach draufloszubauen.

Farben wählen, Schriften ausprobieren, ein Logo irgendwo platzieren.

Am Ende sieht die Seite dann oft aus wie ein Flickenteppich und funktioniert nicht.

Dabei gilt: Design folgt immer dem Inhalt.

Bevor du also Farben, Schriften und Layouts bestimmst, musst du wissen:

  1. Welche Texte kommen auf die Seite?
  2. Welche Bilder stützen deine Botschaft?
  3. Welche Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) willst du setzen?

 

Erst wenn neben der Struktur auch die Inhalte stehen, macht es Sinn, über das Aussehen nachzudenken.

Inhalte

Bevor du dir über Design Gedanken machst, musst du dir überlegen:

Was will meine Zielgruppe eigentlich sehen und wie präsentiere ich das so, dass es hängen bleibt?

Die Antwort lautet: überzeugende Inhalte.

Dazu gehören:

  • klare, strukturierte Texte
  • authentische Fotos aus deinem Betrieb
  • erklärende Grafiken
    eventuell: kurze Videos

Wichtig: Weniger ist mehr.

Auf vielen Handwerker-Websites findet man ellenlange Textwüsten ohne Struktur.

Die Realität ist aber: Niemand liest sich das durch.

Menschen scannen Inhalte. Sie suchen Schlagworte, Bilder und schnelle Orientierung.

So machst du es besser:

✔ Starke Überschriften: Jede Überschrift sollte sofort klar machen, worum es im Abschnitt geht.

✔ Visuelle Unterstützung: Arbeite mit Fotos, Grafiken oder Videos, die deine Texte ergänzen.

✔ Kurze Textblöcke: Lieber viele kleine Absätze mit klarer Struktur als einen endlosen Fließtext.

✔ Übersichtlichkeit: Nutze Zwischenüberschriften, Listen und klare Absätze, um den Lesefluss leicht zu machen.

Ziel ist nicht, jeden Quadratzentimeter der Seite mit Text zu füllen, sondern Inhalte so aufzubereiten, dass deine Kunden und Bewerber schnell Vertrauen aufbauen und den nächsten Schritt gehen wollen.

Conversion-Elemente

Eine Handwerker-Website ohne Conversion-Elemente ist wie ein Ladengeschäft mit großem Schaufenster, aber ohne Eingangstür:

schön anzusehen, aber beschert keine Neukunden.

Genau hier machen viele Betriebe den entscheidenden Fehler.

Sie zeigen Leistungen, Bilder und Infos, aber lassen ihre Besucher am Ende ratlos zurück.

Das Ergebnis? Der Interessent klickt weg und landet bei der Konkurrenz, die klarer kommuniziert.

Darum gilt:

Sag deinen Besuchern immer, was sie als Nächstes tun sollen.
Denn Kunden und Bewerber wollen geführt werden und nicht rätseln.

Frage dich also:

  • Was sollen Kunden tun? Angebot anfordern, Termin buchen, anrufen?
  • Was sollen Bewerber tun? Bewerbungsformular ausfüllen, Lebenslauf hochladen, anrufen?
  • Was sollen Interessenten allgemein tun? Sich über Leistungen informieren, Referenzen anschauen, Newsletter abonnieren?

Und dann mach diese Schritte glasklar, mit Conversion-Elementen wie:

✔ Buttons („Jetzt Angebot anfordern“, „Direkt bewerben“, „Kostenlosen Rückruf vereinbaren“)

✔ Kontaktformulare mit den wirklich wichtigen Feldern

✔ Terminbuchungstools für Beratungsgespräche oder Aufmaßtermine

✔ Klickbare Telefonnummern für mobile Besucher

✔ WhatsApp- oder Chat-Integration, wenn du damit arbeiten willst

Tipp

Auf jeder Unterseite sollte es mindestens ein Conversion-Element geben.

So verhinderst du, dass Besucher zwar überzeugt sind, aber nicht wissen, wie sie den nächsten Schritt gehen sollen.

Achte außerdem darauf, dass deine Conversion-Elemente unmissverständlich formuliert und sichtbar platziert sind.

Besucher müssen sofort verstehen:

  1. Was passiert, wenn ich hier klicke?
  2. Welchen Vorteil habe ich davon?

 

Niemand klickt gern ins Ungewisse.

Wenn dein Button, Formular oder Tool aber klar zeigt, welchen nächsten Schritt der Besucher macht und was er davon hat, wird aus einem Interessenten schnell ein neuer Kunde oder Bewerber.

Vertrauensaufbau

Conversion-Elemente allein reichen aber nicht aus.

Kein Kunde wird ein Formular ausfüllen oder auf einen Button klicken, wenn er deinem Betrieb nicht vertraut.

Gerade im Handwerk ist Vertrauen oft der entscheidende Faktor, warum sich jemand für dich und nicht für die Konkurrenz entscheidet – und das gilt für Kunden wie Bewerber gleichermaßen.

Darum musst du schon auf deiner Website zeigen, dass du zuverlässig bist, hältst, was du versprichst, und echte Ergebnisse lieferst.

Die besten Möglichkeiten hierfür sind:

  1. Projekte zeigen: Mit Vorher-Nachher-Bildern oder Projektberichten. So sehen Interessenten, was du wirklich kannst.
  2. Kundenstimmen einbinden: Echte Bewertungen und Referenzen sind Gold wert, weil sie deine Kompetenz von außen bestätigen.
  3. Team vorstellen: Menschen arbeiten lieber mit Menschen. Zeige also dein Team und dich als Chef.
  4. Expertise beweisen: Kurze Fachbeiträge, Tipps oder Erklärungen zeigen, dass du nicht nur ausführst, sondern auch verstehst.
  5. Zertifikate & Auszeichnungen: Handwerkskammer, Meisterbrief, Gütesiegel – auch das schafft Vertrauen.
Wichtig

Vertrauensaufbau ist kein Extra, sondern die Grundlage dafür, dass deine Conversion-Elemente funktionieren.

Ohne Vertrauen bleibt der Klick aus. Mit Vertrauen wird aus einem Besucher ein neuer Kunde oder Bewerber.

Branding

Jetzt hast du es geschafft: Inhalte und Struktur deiner Website stehen.

Endlich kannst du ans Gestalten gehen.

Doch genau hier passiert vielen Handwerksbetrieben der größte Fehler. Sie basteln eine Website, die zwar irgendwie schön aussieht, aber nichts mit ihrem Betrieb zu tun hat.

Die Firmenfarben sind eigentlich Blau und Weiß, doch online leuchtet plötzlich alles in Schwarz-Gelb.

Das Logo wirkt anders als auf den Fahrzeugen oder Rechnungen.

Und für den Besucher, der gezielt nach der Website gesucht hat, entsteht sofort die Frage:

„Bin ich hier richtig, oder ist das die Website eines anderen Unternehmens?“

Genau das kostet Vertrauen.

Die Lösung heißt Branding – also dein visuelles Markendesign.

Es sorgt dafür, dass deine Website sofort als deine erkannt wird, zu deinem restlichen Auftritt passt und echten Wiedererkennungswert hat.

Drei Elemente sind dabei entscheidend:

Logo

Das offensichtlichste Element deines Brandings ist dein Logo.
Gerade hier patzen aber viele Handwerksbetriebe – selbst Traditionsunternehmen, die seit Jahrzehnten bestehen.

Entweder gibt es überhaupt kein Logo, oder es wird ständig ausgetauscht: Mal ein gezeichneter Handwerker als Maskottchen, mal nur der Firmenname in Standard-Schrift, mal wieder ein völlig anderes Zeichen.

Das Problem: Kein Wiedererkennungswert.

Im Branding gilt aber: Consistency is key.
Nur wenn dein Logo über Jahre hinweg konstant bleibt, können sich Kunden deinen Betrieb einprägen.

Große Marken machen es vor: Logos entwickeln sich zwar im Detail weiter, aber sie werden fast nie komplett ausgetauscht.

Gerade im Handwerk ist das entscheidend:

Es gibt zig Schreinereien Müller, mehrere GaLa-Bauer Schmid und mehr als eine Zimmerei Maier.

Dein Logo ist also das, was dich eindeutig unterscheidet – auch online.

Ein gutes Logo ist dabei immer flexibel.

Auf deiner Website brauchst du meist mehrere Varianten:

  1. ein Hauptlogo für den Header
  2. ein Favicon (das kleine Symbol im Browser-Tab)
  3. Varianten für helle und dunkle Hintergründe

 

Trotz dieser Anpassungen muss dein Logo immer dieselbe Sprache sprechen und darf keinen Zweifel lassen, dass es zu deinem Betrieb gehört.

Farben

Der zweite Baustein deines Brandings – und einer der meist unterschätzten von Handwerksbetrieben – sind Farben.

Um dir klarzumachen, wie wichtig das ist:

Denk mal an deine Lieblings-Werkzeugmarke.


Selbst auf einer vollen Baustelle erkennst du sofort, ob jemand mit Makita, Bosch oder Hilti arbeitet. Und ich bin mir sicher, dazu musst du nicht erst das Logo auf der Maschine sehen.

Genau diesen Wiedererkennungswert brauchst du auch für deinen Betrieb.

Am besten definierst du darum ein festes Farbset für dein Branding, falls das noch nicht passiert ist.

So stellst du sicher, dass sich deine Farben durch alle Bereiche ziehen und deine Website nicht nur schick aussieht, sondern auch ein Stück Identität transportiert.

Schriften

Der letzte Baustein deines Brandings sind Schriften.

Sie wirken oft wie ein Detail, sind aber die Kirsche auf der Sahnetorte.

Mit der Wahl der richtigen Schriftart transportierst du direkt ein Bild von deinem Unternehmen:

  • Geradlinig & klar → modern, professionell, effizient
  • Verschnörkelt & verspielt → traditionell, familiär, persönlich
  • Fett & markant → stark, kraftvoll, robust

 

Genau wie Farben erzeugen auch Schriften Emotionen. Sie entscheiden mit darüber, ob deine Website eher „freundlich & offen“ oder „seriös & solide“ wirkt.

Wichtig ist auch hier vor allem: Konsistenz.


Nichts wirkt unprofessioneller, als wenn auf der Startseite eine moderne Schrift genutzt wird, auf Unterseiten dann plötzlich eine ganz andere – und in PDFs oder Flyern wieder etwas Neues.

Darum solltest du dich festlegen und es vermeiden, mehr als 2–3 verschiedene Schriften einzusetzen. Sonst wirkt deine Website schnell chaotisch.

Technische Umsetzung

Wenn Inhalte, Struktur und Design stehen, kommt der nächste Schritt: die technische Umsetzung deiner Website.

Genau dieser Teil wirkt auf viele Handwerker einschüchternd.

Und ja, er ist oft auch der anspruchsvollste.

Aber mit Zeit, Geduld und ein wenig Grundverständnis ist es durchaus möglich, eine Website zu bauen, die professionell wirkt und Ergebnisse bringt.

Natürlich hörst du immer wieder Dinge wie:

„Meine Nachbarin hat auch schon mal eine Website gebaut, war total easy!“ oder „Heute übernimmt das doch sowieso alles die KI.“

Mag sein – doch der Unterschied liegt im Ergebnis.

Eine handwerklich schwache Website sieht man nicht immer auf den ersten Blick, aber du merkst es spätestens an den Ergebnissen: Wenig Anfragen, kaum Bewerbungen, schlechte Sichtbarkeit.

Es ist wie beim Handwerk selbst.

Ein Heimwerkerprojekt mag nett aussehen, aber nur echte Handwerkskunst hält, was sie verspricht.

Damit deine Website auch technisch Hand und Fuß hat, solltest du daher zumindest die Grundlagen kennen.

Die wichtigsten Bausteine sind:

Domain

Die Domain ist die Adresse deiner Website – das, was man oben in die Browserzeile eingibt.

Klingt banal, ist aber ein entscheidender Faktor für Branding, Sichtbarkeit und Nutzerfreundlichkeit.

Eine gute Domain stärkt dein Markenbild, ist leicht zu merken und kann sogar zur Sichtbarkeit in Google beitragen.

Tipps für Handwerker-Domains:

  1. Nutze deinen Firmennamen: stuckateur-orsolic.de oder einfach orsolic.de
  2. Bezieh dein Gewerk mit ein: maler-mueller.de, heizung-schmidt.de
  3. Denk lokal: stuckateur-bayreuth.de (hilft bei lokalen Suchen wie „Stuckateur Bayreuth“)

 

Was du vermeiden solltest:

  • exotische Domain-Endungen (.info, .xyz …) → lieber .de oder .com
  • Umlaute (ä, ö, ü) → lieber ae, oe, ue
  • zu lange oder komplizierte Schreibweisen

CMS (Content Management System)

Für eine hochwertige Handwerker-Website kommst du an einem CMS kaum vorbei.

Zwar locken Baukästen wie Jimdo, Wix oder Squarespace mit schnellen Ergebnissen, doch sie haben einen entscheidenden Nachteil:

Sie sind auf den ersten Blick praktisch, stoßen aber schnell an Grenzen, wenn du später etwas Komplexeres willst.

Sobald du Profis ins Boot holst, um deine Seite zu optimieren, müssen sie oft komplett von vorn anfangen – das kostet Zeit und Geld.

Darum: Finger weg von Baukästen.

Wenn du es ernst meinst, setz gleich auf ein CMS, das dir langfristig alle Möglichkeiten offenhält.

Die besten CMS-Lösungen für Handwerker

Die beiden Systeme, die sich im Handwerksumfeld, aber auch im allgemeinen Webdesign am meisten bewährt haben, sind:

WordPress

  • Das weltweit meistgenutzte CMS
  • Riesige Auswahl an Themes, Plugins und Erweiterungen
  • Extrem flexibel und auch für SEO optimal anpassbar
  • Große Community → jede Frage wurde schon einmal gestellt und beantwortet
  • Kleine Einstiegshürde, aber mit etwas Einarbeitung gut zu meistern

 

Webflow

  • Moderner, visueller Ansatz: Du baust deine Seite quasi per Drag & Drop, aber auf Profi-Niveau
  • Sauberer, schlanker Code → technisch oft schneller und stabiler als andere CMS
  • Weniger Plugins, dafür mehr „Out of the Box“ Design-Freiheiten
  • Gerade für Design-orientierte Betriebe interessant

 

Ob WordPress oder Webflow besser ist, hängt am Ende von deinen Vorlieben ab. Ähnlich wie bei der Frage: Apple oder Samsung?

Beide Systeme sind leistungsfähig, zukunftssicher und Profi-tauglich. Beide haben Stärken, Schwächen, Fans und Kritiker.

Hör also weniger darauf, was dir irgendjemand pauschal rät und informiere dich, probiere aus und triff deine Entscheidung auf Basis deiner eigenen Ziele und Vorlieben.

Tipp

Eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Umsetzung einer Website in WordPress oder Webflow würde hier den Rahmen sprengen.

Für beide Systeme gibt es aber unzählige Tutorials und praxisnahe Anleitungen auf YouTube, die dir zeigen, wie du auch als Anfänger eine saubere Website aufbauen kannst.

Webhosting

Der letzte Baustein, den du brauchst, um deine Handwerker-Website online sichtbar zu machen, ist das Hosting.

Und genau hier gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen WordPress und Webflow:

Hosting bei WordPress

WordPress ist eine Open-Source-Software, die du selbst installieren musst.

Das bedeutet:
Du brauchst ein eigenes Hosting-Paket bei einem Anbieter wie z. B. All-Inkl, IONOS, Raidboxes, Strato oder Hetzner.

Dort läuft deine Website und du hast volle Kontrolle über alle Dateien, Datenbanken und Einstellungen.

Das klingt erstmal gut, bringt aber auch Verantwortung mit sich:

  1. Sicherheit (z. B. Schutz vor Hackerangriffen) liegt in deiner Hand
  2. Die Performance hängt stark vom gewählten Hosting-Paket ab
Tipp

Achte auf einen Hoster mit Serverstandort in Deutschland, kostenlosem SSL-Zertifikat und gutem Support.

Hosting bei Webflow

Bei Webflow sieht es komplett anders aus.

Das Hosting ist direkt integriert.

Du musst dich also um nichts kümmern. Deine Seite läuft automatisch auf den Servern von Webflow.

Die Nachteile:

  • Du bist an Webflow gebunden
  • Externe Hoster kannst du nicht nutzen
  • Etwas teurer als ein günstiges WordPress-Hosting

Traffic für Handwerker-Websites

Deine Website ist jetzt technisch, strukturell und gestalterisch bereit.

Doch was bringt dir die schönste Seite, wenn sie niemand besucht?

Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Eine Website kann nur wirken, wenn sie auch gefunden wird.

Und entgegen der Meinung vieler Handwerker passiert das nicht automatisch, nur weil man jetzt online ist.

Besucher musst du dir verdienen.

Die gute Nachricht: Es gibt viele Wege, deine Zielgruppe auf deine Website zu holen.

Wichtig ist dabei aber nicht nur die Anzahl der Besucher, sondern dass es die richtigen Besucher sind: potenzielle Kunden und Bewerber.

Für Handwerksbetriebe sind zum Anlocken vor allem diese Kanäle besonders effektiv:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Der nachhaltigste Weg, um bei Google sichtbar zu werden und konstant neue Besucher anzuziehen.
  • Social Media: Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok sind ideal, um deine Arbeit zu zeigen und Vertrauen aufzubauen.
  • Autowerbung: Dein Firmenwagen fährt täglich durch dein Einzugsgebiet – warum nicht mit einem klaren Hinweis auf deine Website?
  • Offline-Werbung: Flyer, Plakate oder Zeitungsanzeigen funktionieren besser, wenn sie deine Website als zentrale Anlaufstelle nennen.
  • Empfehlungen: Selbst bei Mundpropaganda googeln die meisten Menschen zuerst deinen Betrieb. Deine Website ist dann der Beweis, dass du hältst, was andere versprechen.

Vor allem SEO solltest du frühzeitig einplanen – am besten schon beim Aufbau deiner Website.

Denn viele Grundlagen für gute Sichtbarkeit bei Google hängen direkt mit der Struktur und den Inhalten deiner Seite zusammen.

Einen ausführlichen Leitfaden dazu findest du hier: SEO für Handwerker.

Tipp

Nutze QR-Codes auf deinem Firmenauto, Flyern oder Plakaten.

So machst du es Interessenten maximal einfach, direkt auf deiner Website zu landen, ohne dass sie deine Domain mühsam abtippen müssen.

Tracking & Analyse

Jetzt weißt du, wie du Besucher auf deine Website bekommst.

Doch die entscheidende Frage ist: Kommen sie da auch an? Und was machen diese Besucher eigentlich auf deiner Seite?

Genau hier kommt Tracking & Analyse ins Spiel.

Mit den richtigen Werkzeugen findest du heraus:

  • Wie viele Menschen deine Website besuchen
  • Über welche Kanäle sie kommen (Google, Social Media, Autowerbung, Empfehlungen)
  • Welche Seiten besonders gut ankommen – und welche kaum beachtet werden
  • Ob Besucher einfach nur schauen oder tatsächlich zu Kunden und Bewerbern werden

 

Diese Daten sind unverzichtbar, wenn du deine Website nicht dem Zufall überlassen, sondern gezielt verbessern und erfolgreicher machen willst.

Der Haken:

Viele bekannte Tools wie Google Analytics sind in Europa problematisch, weil sie Daten in die USA übertragen und so gegen die DSGVO verstoßen können.

 

Meine Empfehlung für Handwerker im DACH-Raum ist darum ganz klar: Setze auf Matomo.

  1. DSGVO-konform (Daten bleiben auf deinem Server oder in der EU).
  2. Keine Cookie-Banner nötig, wenn du es cookiefrei einrichtest.
  3. Du siehst trotzdem alles Wichtige: Besucherzahlen, Kanäle, Klicks, Conversions.

 

So hast du deine Website immer im Blick und kannst Schritt für Schritt prüfen, ob dein Online-Auftritt wirklich Kunden bringt, Bewerber überzeugt und dir Arbeit abnimmt.

Nutze deine Handwerker-Website als effektives Werkzeug

Der Aufbau einer Handwerker-Website wirkt auf den ersten Blick komplex und vielleicht sogar einschüchternd.

Aber selbst wenn du nicht alles aus diesem Leitfaden sofort perfekt umsetzt, wirst du am Ende eine Website haben, die deutlich besser ist als das, was viele andere Handwerker aktuell online stehen haben.

Und garantiert besser als gar keine Website 😉

Denn wenn du die Tipps aus diesem Leitfaden nutzt, wird deine Website nicht nur zur digitalen Visitenkarte, sondern zu einem echten Werkzeug:

  • zur Kundengewinnung,
    zum Recruiting neuer Mitarbeiter
  • zur Information für deine Interessenten
  • und zur Automatisierung von Aufgaben, die dir sonst Zeit und Nerven rauben.

 

Der nächste Schritt liegt also bei dir!


Mach dir Gedanken über die Ziele deiner Website, entwickle eine klare Struktur und fang an, deinen Online-Auftritt aufzubauen.

Und falls du trotz dieses Leitfadens merkst, dass du nicht die Zeit oder Lust hast, das alles selbst umzusetzen:

Wir helfen dir dabei.

Mit unserer Erfahrung im Webdesign für Handwerker setzen wir deine Website so um, dass sie genau das erreicht, was sie soll: neue Kunden, passende Bewerber und mehr Entlastung im Alltag.

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Wir unterstützen dich gerne bei der Erstellung deiner Handwerker-Website und sorgen dafür, dass du in Suchmaschinen sichtbar wirst.

Zuletzt bearbeitet: 12.02.26
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